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Die Geschichte des Kaffees

Kaffee wird bereits seit Jahrhunderten in Deutschland getrunken (1673 eröffnete das erste Kaffeehaus in Bremen). In den guten alten Zeiten wurde einfach kochendes Wasser über die gemahlenen Bohnen gegossen. Heutzutage kann es etwas komplizierter sein. Kaffeehäuser, wie z.B. Starbucks, haben eine Vielfalt von unterschiedlichen Varianten des schwarzen Gebräus eingeführt. Es kann ein wenig dauern, bevor man herausfindet,was für ein Kaffee-Typ man ist. Bevorzugt man regulären Filterkaffee oder eher etwas Ausgefalleneres? Trinkt man nur mal eine Tasse Kaffee oder trinkt man mehrere über den Tag verteilt? Sobald man seine Vorliebe(n) gefunden hat, kann man das passende Gerät (oder mehrere – je nachdem) kaufen.

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Kaffee – Was ist das?

Kaffee ist ein schwarzes, koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen und heißem Wasser hergestellt wird. Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Röst- und Mahlgrad variieren je nach Zubereitungsart. Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee). Je nach Sorte und Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen.

 

Die Kaffeebohne (Allgemein)

Die Kaffeebohne an sich ist der Samen der Kaffeepflanze. Rein Botanisch gesehen ist sie keine Bohne, sondern ein Steinkern der Roten Kaffeefrucht (Kaffeekirsche). Die Kaffeekirsche enthält meist zwei dieser Steinkerne. Sie liegen mit ihren abgeflachten Seiten zueinander und weisen in der Mitte dieser Fläche eine Längsfurche (Naht) auf. Die Samen bestehen größtenteils aus Coffein. Der Coffeingehalt beträgt ca. 0,8 – 2,5 %.

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Die Sorten

Es gibt 40 verschiedene Kaffeebohnensorten. Der Markt handelt meist nur mit den zwei bekanntesten Sorten Arabica und Robusta.

Arabica

Mit ca. 60% Marktanteil ist Arabica die wichtigste Kaffeesorte. Die Hauptanbaugebiete sind unter anderen Brasilien, Kenia und Kolumbien. Die länge der Bohne beträgt ungefähr 9mm und ist oval-förmig mit einer geschwungene Naht in der Innenseite. Bei der Ernte besitzt sie meist eine grüne bis blaugrüne Farbe. Erst später bei der Trocknung und Röstung bekommt die Arabica-Kaffeebohne ihre typische braune Farbe.

Robusta

Robusta ist schnellwüchsiger, ertragreicher und widerstandsfähiger als die Arabica Kaffeebohne. Sie wächst nur in Gebieten bis 600m Höhe, wie z.B. Vietnam. Die Farbe der Bohne ist bräunlich bis gelbgrün. Die Form ist rundlich und kleiner als die Arabica Kaffeebohne. Bei der Arabica Kaffeebohne ist die Naht geschwungen, bei der Robusta ist die Naht gerade. Robusta wird für die Zubereitung von Espresso zugesetzt, da sie die Bildung der Crema unterstützt.

Güteklassen

Zur Beurteilung der Güteklasse von Kaffeebohnen sind Herkunft, Größe und die Anzahl der Defekten Bohnen in einer Lieferung ein besonders wichtiges Kriterium.

Herkunft

Bei der Herkunft geht es hauptsächlich um die Anbauhöhe. In höheren Lagen reifen die Früchte langsamer und die Bohnen wachsen größer und härter. Übliche Abkürzungen in Mittel- und Südamerika sind SHB (Strictly Hard Bean, oder auch SHG für Strictly High Grown) für Anbaugebiete in 1600 Meter über den Meeresspiegel und höher, sowie HB (Hard Bean) für darunter liegende Regionen.

Größe

Bei der Produktion werden die Kaffeebohnen der Größe nach sortiert. Größere Bohnen erzielen auf dem Markt höhere Preise, da Händler davon ausgehen, dass sie längere Zeit zum Reifen hatten. Größenangaben sind in 1/64 Zoll angegeben. Im internationalen Handel geht die Einteilung von very large (Größe 20 ≈ 8 mm) über small (Größe 14 ≈ 5,5 mm) bis peaberry (kleiner).

Qualität

Anhand einer Stichprobe bei der Anlieferung werden die Kaffeebohnen auf Mängel kontrolliert. Bei der Brasilien-Methode zählt man die Mängel in einer Probe von 300 g. Die Mängel werden dabei unterschiedlich gewichtet. So zählt eine faule Bohne als ein voller Defekt, während eine zerbrochene als 1/5 defekte Bohne zählt. Wird dagegen ein großer Stein oder Zweig gefunden, werden gleich fünf volle Defekte notiert.

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Nutzung

Der Großteil der Kaffeebohnen, die weltweit produziert werden, werden geröstet und gemahlen. Und werden zur Weiterverarbeitung  von Kaffee genutzt. Aber nicht nur für das Getränk Kaffee werden die gerösteten Kaffeebohnen genutzt, sondern auch für viele andere Zwecke.

Süßigkeitenhersteller können somit ihre Produkte verfeinen.

In der Medizin wird auch Kaffee eingesetzt. Werden Kaffeebohnen bis zur Verkohlung geröstet so ensteht Kaffeekohle, welches vor allem als natürliches Mittel zur Behandlung von Durchfallerkrankungen dient.

Der Extrakt aus der grünen Kaffeebohne dient als Wundermittel gegen Übergewicht und Falten.

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